Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für die Straße

Kampfsport und Selbstverteidigung haben zwar Gemeinsamkeiten. Aber entschieden mehr Unvereinbarkeiten.
Diese Seite dient lediglich als unterstützende Einführung in die Selbstverteidigung. Näheres unter www.kadima.at

deeskalation

Selbstverteidigung besteht in der Regel aus

der Prävention (wie kann ich mich Gefahren entziehen oder notfalls deeskalieren)
der physischen Konfrontation (welche Nahkampftechniken kann oder muß ich einsetzen, um meine Unversehrtheit zu gewährleisten )
dem Abarbeiten rechtlicher Themen (Fluchtoptionen, erste Hilfe, Ansprache durch Polizei, Eigensicherung, Hilfe für dritte Personen, Notwehr)

Sieh dir das Bild an. 
Wir sind hier noch in der Prävention, wo Selbstbehauptung, Wehrhaftigkeit, Entschlossenheit, Deeskalation und taktisches Verhalten eine große Rolle spielen. Ziel ist dabei immer die Vermeidung einer physischen Konfrontation.

Falls diese unvermeidbar ist, kommt der praktische Teil der Selbstverteidigung zum Einsatz, um die körperliche Unversehrtheit beizubehalten.  (treten, schlagen, Befreiung aus Umklammerungen, Würgern oder Festhaltegriffen, Flucht, Selbstbewaffnung…).

Im Klartext: Selbstverteidigung ist kein Lesezirkel und auch kein Literaturcafe. Es werden lediglich alle Mittel ausgeschöpft, um die eigene Unversehrtheit so weit wie möglich zu gewährleisten. Wenn es ohne physische Konfrontation geht, um so besser. Dazu gehört der Sprachgebrauch, die Körpersprache und Deeskalationsstrategien.
Näheres unter „Dienstleistungen“.

Wenn nötig, werden Nahkampftechniken und deren Konzepte angewandt. Selbstredend müssen diese im Einklang mit der Gesetzeslage sein. Alleine schon deshalb, um der latenten Rechtsunsicherheit der Trainierenden betreffend des Notwehrgesetzes keinen Raum zu geben.